„Wie wollt ihr zusammenleben?“ – Projekt Cultural Hacking im 8. JG.

156 Schüler*innen des 8. Jahrgangs, die in den Himmel zeigend für eine Minute auf dem Rathausvorplatz verharren. Dann: ein Signalton. Alles löst sich auf.
Diese Performance war am 06.02.2026 Teil der Abschlussveranstaltung des Projekts „Cultural Hacking“, das alle sechs Kerngruppen des 8. Jahrgangs an jeweils zwei Tagen in den Kreativwerkstätten im M2K mit der Künstlerin Ilka Theurich bearbeitet haben.
Aus dem offiziellen Pressetext der Stadt Wolfsburg:
„Für wen oder was sind unsere Städte gebaut? Fürs Einkaufen, für kurze Wege. Für schnelle Erledigungen. Für Menschen und Autos. Auch für Tiere? Für Kinder und deren Freizeit? Für Treffen, Austausch und konsumfreien Genuss? Wir selbst können dafür sorgen, Raum zu schaffen, in dem „Stadt“ neu erfahrbar wird. Darauf macht das Kunstvermittlungsprojekt der Kreativwerkstätten im M2K in Kooperation mit der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule aufmerksam.
Sechs 8. Klassen  sind mit dem Projekt „Cultural Hacking“ am 6. Januar in das neue Jahr gestartet und haben sich in den vergangenen Wochen gefragt, wie sie durch eigene Initiative im öffentlichen Raum zu Gestaltenden werden können.
In ihrem Alter erkennen sie mehr und mehr, dass sie Teil von etwas Größerem sind. Durch die Technik des Cultural Hacking – also kulturelle Strukturen beobachten, erkennen und verändern – erfahren sie, wie sie im öffentlichen Raum neue Erlebnisse ermöglichen und selbst eine wirkungsvolle Rolle in ihrem Umfeld einnehmen.“
Dies ist ihnen geglückt, wie man am 06.02. nicht nur in der Performance, sondern auch in den Modellen und Zeichnungen sowie dem Begleitfilm erkennen konnte.
Die Ausstellung der Ideen in Form von Modellen, Fotos, Videos und Konzepten kann in der Bürgerhalle des Rathauses A noch bis zum 22. Februar besucht werden.
Text und Bilder: Viviane Otto/ Pressetext: Carolin Heidloff