Am 18. Februar fand im Lernzentrum der HNG ein bewegendes Zeitzeugengespräch statt. Herr Seeburg berichtete Schülerinnen und Schülern des 10. und 13. Jahrgangs von seinen Erlebnissen während des Zweiten Weltkriegs.
Als sechsjähriger Junge erlebte er im Jahr 1943 die verheerende Bombardierung seiner Heimatstadt Hamburg. Eindrücklich schilderte er, wie innerhalb kürzester Zeit große Teile der Stadt dem Erdboden gleichgemacht wurden. Besonders bewegend waren seine persönlichen Erinnerungen an die Tage des sogenannten „Feuersturms“, den er gemeinsam mit seinen Eltern in Hamburg überlebte.
Die Schülerinnen und Schüler hörten aufmerksam zu und erhielten einen sehr persönlichen Einblick in die Schrecken des Krieges – aus der Perspektive eines Kindes. Herr Seeburgs Schilderungen machten deutlich, wie prägend diese Erfahrungen für sein weiteres Leben waren und wie wichtig es ist, die Erinnerung an diese Zeit wachzuhalten.
Das Zeitzeugengespräch bot nicht nur historische Informationen, sondern auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. Es war eine eindrucksvolle und nachhaltige Erfahrung für alle Beteiligten und ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur an unserer Schule.