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Schülerinnen der UNESCO-AG tagten auf dem Sonnenberg

“ All we need – über Weltwirtschaft, Chancen und Grenzen von Wirtschaftswachstum und neue Visionen von Gemeinschaft und Ökonomie“ lautete das Thema eines internationalen Jugendworkshops mit deutschen und tschechischen Schülerinnen und Schülern, der vom 24.03.-31.03.2017 im Internationalen Haus Sonnenberg im Harz stattfand. Auch die niedersächsischen UNESCO-Projektschulen waren bei der Tagung vertreten, von der HNG nahmen Anita Köhler, Hanna Tost und Adriana Zafiris aus dem 12. Jahrgang teil.

Text: A. Hunke

Schülerbericht

Als wir, Hanna, Anita und Adriana, am 24.03. unsere Spanisch-Klausuren abgaben, waren unsere Koffer bereits gepackt. Im Rahmen der UNESCO-AG ging es für uns drei, wie auch schon im letzten Jahr, für eine Woche zu einem Seminar in den Harz. Das Thema lautete: “All we need – about chances and borders of economic growth and new visions of community.” Das Internationale Haus Sonnenberg sollte nun erneut zum Tagungspunkt für ca. 40 Schüler/innen aus Deutschland und der Tschechischen Republik werden.
Neben dem Festhalten von Erwartungen an die folgende Woche lernten wir am ersten Tag auch die anderen Teilnehmer/innen kennen bzw. erkannten diese aus dem letzten Jahr. Darüber freuten wir uns natürlich sehr. Zunächst definierten wir dann als thematischen Einstieg wirtschaftliche Begriffe, da das Seminar auf Englisch stattfinden würde, war dies besonders wichtig. Darauf folgte dann das Verstehen von weltweiten Handelsprinzipien. Dabei wurde ausführlich auf den Kapitalismus und auch auf den Kolonialismus eingegangen, der einen wichtigen Aspekt zum Verständnis des heutigen Wirtschaftssystems darstellt.
Am dritten Tag haben wir dann besprochen, wie Wirtschaftswachstum überhaupt funktioniert und wieso dies als so wichtig empfunden wird. Daraufhin sind wir am folgenden Tag nach Goslar gefahren. Dort haben wir die Passanten zum ihrem Verständnis von Wirtschaft und Nachhaltigkeit befragt, hatten aber auch viel Freizeit um das schöne Wetter zu genießen.
Am Mittwoch sprachen wir dann über die ökologischen Grenzen des Wirtschaftswachstums, bei dem auch der sogenannte „Ökologische Fußabdruck“ eine große Rolle spielt, wenn es darum geht, inwieweit wir unseren Planeten erschöpfen. Wir kamen also zu dem Schluss, dass etwas an unserem wirtschaftlichen Verhalten geändert werden muss, um eine nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft zu erreichen.
In den letzten Tagen thematisierten wir vor allem, wie „Glücklichsein“ unser wirtschaftliches Agieren beeinflussen kann sowie die möglichen Alternativen, die für mehr Nachhaltigkeit sorgen. Der letzte Tag wurde dann von einem Kurzfilm – contest abgerundet, auf den eine Abschlussfeier folgte.
Die Lernmethoden in diesem Seminar waren weit gefächert und boten somit für jeden die Möglichkeit, sich in dem Thema zurechtzufinden. Neben der gelungenen thematischen Aufbereitung  bildeten sich jedoch auch Freundschaften, die voraussichtlich noch lange bestehen werden.